Über mich

Vanessa Maryam Berndt

 

Während meiner Arbeit als Trainerin für Stressmanagement fiel mir auf, dass die gängigen Methoden wie Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Autogenes Training zwar kurzfristige Entspannung auf muskulärer Ebene ermöglichen, tiefer sitzende Muster und chronische Schmerzen dadurch jedoch nicht aufgelöst werden können.


2019 erfüllte ich mir einen Traum und zog für 4 Jahre in die Sahara Marokkos. Hier lebte ich in und von der Natur, was auch bedeutete, auf konventionelle ärztliche Versorgung zu verzichten. Dies stellte bei meinen eigenen chronischen Schmerzen oft eine Herausforderung dar.  Ein paar Jahre zuvor hatte ich einen Unfall, bei dem mein Kopfgelenk beschädigt wurde, was zu einer ständigen Nervenreizung an der Schädelbasis führte. 
Überzeugt davon, dass es eine Möglichkeit geben muss, die verschütteten Selbstheilungskräfte meines Körpers aktivieren zu können, interessierte ich mich zunehmend für die Auswirkungen von Stress und Trauma auf das Nervensystem und studierte eingehend verschiedene therapeutische Methoden.
Meine LehrerInnen waren und sind international renommierte Traumatherapeuten und Stressexperten wie Dr. David Berceli, Dr. Scott Lyons, Dr. Arielle Schwartz und Savina Tilmann. 

Durch "Zufall" wurde ich auf TRE® aufmerksam und war schnell begeistert von der tiefgreifenden Wirkung dieser Methode. Gleich nach den ersten zwei Wochen nahm ich meinen Körper ganzheitlicher wahr, eine nachhaltige Entspannung stellte sich ein und mein Schlaf wurde erholsamer. Auch bemerkte ich staunend das Auflösen blockierender mentaler Muster. 
TRE® hat mich somit die Einheit von Körper und Psyche unmittelbar spüren lassen. Für mich ist es die wirksamste Methode, um Körper, Geist und Seele wieder harmonisch zu vereinen.
Obwohl ich TRE® schon seit einigen Jahren praktiziere, überrascht mein Körper mich immer wieder von Neuem. So renkten sich kürzlich meine Wirbel durch vom Körper autonom gesteuertes, gezieltes Zittern wieder ein. Seitdem geschieht dies regelmäßig und ich spare mir den Gang zum Chiropraktiker. 


Mehr über mich:

Hier stand ursprünglich eine lange Liste meiner Ausbildungen in den Bereichen Psychologie, Coaching, Körpertherapie, Seelsorge und Trauerbegleitung.
Mit der Zeit wurde mir klar, dass man nur dann einen Menschen auf seinem Weg begleiten und tiefgreifend unterstützen kann, wenn man alle erlernten Gesprächstechniken loslässt und sich von Herz zu Herz verbindet. Diese Erfahrung beschreibe ich auch in meinem Buch.
Aber falls es dich doch interessiert, hier eine Auswahl meiner Qualifikationen, die für das Stück des Weges, das ich dich begleite, am wichtigsten sind: 

  • TRE®-Providerin
  • Traumafachberaterin, Seelsorgerin und Trauerbegleiterin 
  • Somatic EMDR Practitioner nach Dr. Arielle Schwartz 
  • Trainerin für Entspannung, Stressmanagement, Burnout-Prävention 
  • Meditationslehrerin
  • Achtsamkeitstrainerin und Mentaltrainerin
  • Systemische Beraterin
  • NeuroGraphik-Trainerin
  • Kommunikationstrainerin


Zurzeit lebe ich in Deutschland und der Sahara Marokkos. Ich bin im Raum Bonn und dem Ahrtal für die interkulturelle Seelsorge zuständig und arbeite in diesem Bereich mit verschiedenen Institutionen zusammen. 
Nebenbei bin ich als Palliativpflegefachkraft und freie Dozentin tätig.
Ich habe Ethnologie und Linguistik in Bonn und in Valladolid/Mexiko studiert und 2025 ein Zweitstudium an der Alanus Hochschule Alfter im Fach "Philosophie, Kunst und Gesellschaftsgestaltung" abgeschlossen.
In meiner Freizeit studiere ich Sufismus (islamische Mystik) am Hudur Institut in Baltimore/USA. Mein Wirken ist geprägt von meinen Erfahrungen in der Sufi-Meditation (Muraqabah), bei der es um die Öffnung des Herzens geht.


Mein Leben in der Sahara hat mir gezeigt, dass die meisten Probleme des modernen, westlichen Menschen auf die Schnellebigkeit im Alltag und die mangelnde Verbindung zu sich selbst zurückzuführen sind.
Viel zu sehr legen wir Wert auf den Intellekt und die ständige Steigerung von Effektivität und Produktivität.

Wir haben verlernt, einfach nur zu SEIN. 

Erst wenn wir uns selbst, unsere Emotionen und vor allem unseren Körper wahrnehmen sowie Momente der Stille praktizieren, kommen wir unserer wahren Natur wieder näher. 

Gerne unterstütze ich dich auf dem Weg dorthin.